| 25./26. November 2009 |
Personalvertretungswahlen für BeamtInnen: 25. und 26. November 2009 - Liste ULV
Ein großer Dank allen unseren Wählerinnen und Wählern!
Der ULV konnte 6 von 7 Mandaten erringen!
Das Ergebnis:
Wahlberechtigte: 5332
Abgegebene Stimmen: 1629 = 30,55% Wahlbeteiligung
Gültige Stimmen: 1595
ULV: 1249 (78,31%) 6 Mandate
LKU: 346 (21,69%) 1 Mandat
- Als Vertretung aller KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen!
- Als einzige parteiunabhängige Liste, mit VertreterInnen in allen Stadien einer universitären Laufbahn!
- Mit der Spitzenkandidatin Dr. Anneliese Legat!
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| November 2009 |
Pressemitteilung des ULV Österreich anlässlich der StudentInnenproteste
Die Studierenden haben Recht!
Das Problem (nicht nur) der Universität Wien ist ihre Scheinflexibilität.
Erstens kann sie die Lehre nicht beliebig vermehren und verbessern, ohne dass die Forschung leidet - und die ist ebenso eine Grundlage für das Budget wie die Lehre UND EBENSO Grundlage für das Ansehen der Universität.
Sie kann auch nicht beliebig viele zusätzliche Lehrpersonen einstellen, weil dazu die Raumkapazität und die Sachausstattung nicht ausreichen.
Das wiederum ginge aber selbst bei einer Zusatzfinanzierung nicht rasch genug – von der aber weit und breit nichts zu sehen ist.
Ganz im Gegenteil: Es reicht ja nicht einmal für die Umsetzung des Kollektivvertrages, weil die Politik meint, etwas deshalb kostenlos haben zu können, weil die Lasten auf die Universitäten abgewälzt werden.
Merksatz für alle im Jahr des Protests:
Man darf eine Universität eben nicht mit einer Fabrik verwechseln, weil sich der Erfolg weder im Umsatz noch gar im Gewinn ausdrückt und Kapazitätsanpassungen nur längerfristig möglich sind!
Die Scheinflexibilität der Universität kann nur wirksam bekämpft werden wenn
- die Rahmenbedingungen und POLITISCHEN Vorgaben stimmig und erfüllbar sind und
- die Budgetmittel es erlauben, die Vorgaben tatsächlich zu erfüllen.
Die Österreichische Universitätspolitik wird aber nicht von Fortschritten getragen sondern von unsachgemäßen Kompromissen.
Sie kennt keinen Mut sondern bestenfalls Tollkühnheit (und die ist bekanntlich schädlich).
Wo also sind:
- Klare Konzepte?
- Planbare Karrieren?
- Mitwirkungsrechte statt Autokratie?
Nur mit der Verwirklichung dieser Punkte wird auch die Betreuung der Studierenden eine bestmögliche sein!
Der UniversitätslehrerInnenverband hat das seit Jahren in seiner Reparaturwerkstatt Universität immer wieder und im Detail hervorgehoben!
Ass.Prof.Mag.Dr.Christian Cenker e.h.
Vorsitzender des Dachverbandes
Ao.Univ.-Prof.Mag.Dr.Wolfgang Weigel e.h.
Pressereferent
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| November 2009 |
Pressemitteilung des ULV an der Universität Wien anlässlich der StudentInnenproteste
Die Studierenden haben in mehrfacher Hinsicht recht!
Im Katalog der Forderungen der BesetzerInnen des Audimax der Universität Wien finden sich zahlreiche Punkte,
welche auch vom ULV Wien in ähnlicher Form seit 2004 im Rahmen der Initiative "Reparaturwerkstatt Universität" vehement eingemahnt wurden!
Universität ist Leistung durch Kooperation, Verantwortung durch Partizipation!
1. So finden sich analog zum studentischen Punkt "Demokratisierung der Unis" auch in den zentralen ULV Standpunkten vom März 2006:
- Dringend geboten sind Gremien, beginnend mit Senat, Fakultätskonferenz, Studienkonferenz, etc. in denen
VertreterInnen aller Universitätsangehörigen ihre Sachkompetenz einbringen und die Universität mitgestalten können.
Mitreden – Mitdenken – Mitbestimmen - Mitverantworten: Ein Schritt zur besseren Universität!
- Damit in einem engen Zusammenhang steht die Einführung des "Faculty"-Konzepts mit einer einheitlichen Gruppe von UniversitätslehrerInnen
und -forscherInnen für gegenwärtige und präsumtive Langzeitbeschäftigte.
Die Kompetenz und das Engagement aller Leistungsträger müssen in die Entscheidungsfindung einfließen!
- Es ist ein klares Signal für Motivation und den Zusammenhalt der Universitätsangehörigen, dass alle Bediensteten ihre/n Rektor/in wählen!
2. und analog zum Punkt "Beendigung der Prekariatsverhältnisse" wurde eben dort bereits formuliert:
- Es muss möglich sein, an der Universität eine planbare Karriere zu durchlaufen.
Diese erfolgt in mehreren Etappen mit zwischenzeitiger strenger Qualitätsprüfung.
Sie betrifft keineswegs automatisch alle wissenschaftlich Bediensteten und sie ist keineswegs
die Wiedereinführung der Pragmatisierung durch die Hintertür.
Die Universität muss für hochqualifizierte Menschen eine attraktive Berufslaufbahn bieten und sie muss in der Lage sein,
sich die Investitionen in junge WissenschaftlerInnen zurückzuholen.
Gesetzesänderungen dürfen nicht in Widerspruch zum Kollektivvertrag stehen!
Leider ist es aber von einer ganzen Generation (sogenannter Säule-2 AssistenInnen)
hochqualifizierter UniversitätslehrerInnen an der Universität Wien nicht einmal 10% dieser ermöglicht worden,
eine Qualifikationsvereinbarung (selbst diese sind noch nicht einmal ausgesprochen) und somit die Möglichkeit zum Tenure Track zu erhalten.
3. Ad "Freier Hochschulzugang" und auch "Ausfinanzierung der Universitäten" ist festzuhalten,
das in der Zeit bestehender Studiengebühren weder für Studierende noch für Lehrende eine merkbare Verbesserung
der Lehr- und Lernbedingungen erfolgte.
Vielmehr waren die Gebühren zum Stopfen der eklatantesten Budgetlöcher
und auch für einige kontroversielle Prestigeprojekte verwendet worden, es war keinesfalls zusätzliches Geld, das die Universitäten bekamen.
Gebühren könnten allenfalls für überdurchschnittliche Leistungen angedacht werden, aber doch nicht für den suboptimalen Status quo!
Bereits seit dem vorletzten Regierungsprogramm besteht das akkordierte Ziel,
die Finanzierung der österreichischen Universitäten den BIP Aufwendungen des europäischen Durchschnitts anzunähern
oder auch eine Studienplatzbewirtschaftung zu testen. Wir sehen bisher keinerlei Schritte in diese Richtung!
Die vom Bundesminister für Wissenschaft und Forschung ins Treffen geführte 17%ige Verbesserung der Mittel
wird bei Licht besehen von den Aufwendungen für Gebäudemiete oder Realisierungen der Maßnahmen des UG2002 überkompensiert.
Wir sind uns der Tatsache wohl bewusst, dass nichts von dem genannten in beliebigem Umfang und sofort Realisierung finden kann,
aber wir erwarten seit nun fünf Jahren - wie die StudentInnen -
von den EntscheidungsträgerInnen klare Prioritätensetzungen und sofortige erste Schritte in Richtung einer
Anpassung zumindest an den europäischen Durchschnitt bei der Bewirtschaftung des tertiären Bildungssektors,
insbesondere bei den Betreuungsverhältnissen.
Dies steht keineswegs im Gegensatz zu einer Diskussion über Schwerpunktsetzungen und Profilbildung,
es würde sie erst ermöglichen und unterstützen.
für den ULV der Universität Wien
Gert Bachmann
Christian Cenker
Günther Trettenhahn
Wolfgang Weigel
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| 8. Juli 2009 |
Österreichisches Parlament:
UG-Novelle 2009
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| 30. Juni 2009 |
ULV Stellungnahme zur geplanten UG02-Novelle 2009.
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| 24. Juni 2009 |
ULV an Nationalratsabgeordnete wegen der geplanten UG-Novelle
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| Mai bis Oktober 2009 |
Implementation des Kollektivvertrages.
Überleitung der aktuellen Verträge in dan Kollektivvertrag.
Ausverhandlung der 22 im KV vorgesehenen Betriebsvereinbarungen (BV), sowie weiterer, die
im ArbVG vorgesehen sind und sich als zwingend notwendig erwiesen. Es wird in demnächst hier eine
Site mit Hinweisen auf die BVs sowie den darauf verweisenden Paragraphen in den Gesetzen entstehen.
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| 5. Mai 2009 |
Unterzeichung des Kollektivvertrages für die österreichischen Universitäten.
Link: OTS: KV unterzeichnet
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| 17. April 2009 |
Austrian–Finnish Colloquy: University Organisation and Studies Acts, an der TU-Wien, Veranstalter: YYL und ULV, Ankündigung.
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| April 2009 |
Protestmaßnahmen und von der uniko erzwungene Nachverhandlungen zum Kollektivvertrag, um Österreichs Universitäten
nicht endgültig im Abseits stehen zu lassen. Wäre in der Gewerkschaft und der Betriebsrätekonferenz aller Betriebsräte der österreichischen Universitäten
ein ähnlich undemokratisches Einhelligkeitsprinzip Grundlage für die Zustimmung gewense wie in der uniko, so
wäre es zu keinem Kollektivvertrag gekommen, da es massive Bedenken bezüglich des
Ausschlusses der Assistenten in Ausbildung von den bis 2007 ausberhandelten Übergangsbestimmungen
gegeben hat. Die Betriebsrätekonferenz und die Gewerkschaft stimmten dann mit ca. 90% dem
"neuen" Kollektivvertrag zu.
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| Februar/März 2009 |
Die Vertreter des ULV nehmen an mehreren Veranstaltungen zum Personalrecht, zur Finanzierung der Universitäten und zur allgemeinen Lage in
Bezug auf die Bildungspolitik teil. Wir berichten von diesen Veranstaltungen regelmäßich auf den Treffen des erweiterten ULV-Präsidiiums und
der lokalen ULV-Vereine, sowie im ULV-Mitteilungsblatt, im UNILEX, sowie in lokalen Rundschreiben des ULV und der Betriebsräte.
Wenn sie an tagesaktuellen Informationen interessiert sind und auch für die Hintergründe der über die Medien verbreiteten Meldungen
Interesse zeigen, informieren sie sich bitte auch und vor allem bei lokalen Vereinsmeetings.
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| 19.1.2009 |
Steuerung und Monitoring der Leistungserbringung der österreichischen Universitäten („Universitätscontrolling“)
Inhaltliche Highlights
- Keine Strategie in Sachen Bildungspolitik
- Unvereinbare Bewertungskriterien in den Leistungsvereinbarungen.
Dies wird noch getopt durch den Entwurf zur UG-Novelle, wo zusätzliche,
unvereinbare und unvergleichbare Kennzahlen erfunden werden sollen.
Diese jährlichen Gestaltungsvereinbarungen drohen weiter, da das BMWF mit diesen auf
eine Frage des RH antwortete, den Widerspruch zur RH-Kritik offensichtlich nicht.
- Die mehrmals versprochene - zuletzt durch BM Hahn in der Uni-Enquete - Evaluation des formelgebundenen Budgets und der Wissensbilanz hat
noch immer nicht stattgefunden dafür aber eine "Evaluation", wie die Unis bei der Verlängerung der Vorziehprofessuren bzw. Verlängerung der befristeten Professuren vorgegangen sind,
nämlich durch IMHO Personalfragebögen an diejenigen, vorbei am Betriebsrat und am ArbVg §98a.
- Die Studiengebühren für 2009 stehen zwar mit 149 Millionen Euro im RH Bericht, aber nicht als Leistung des Bundes.
- Das Drittmittelaufkommen fehlt völlig, obwohl ein nicht unerheblicher Teil der WissenschafterInnen daraus bezahlt wird.
- Das BMWF arbeitet nur mit der REKO zusammen, einem privaten Verein ohne gesetzliche Verankerung, IMHO unhaltbar.
Wenn eine "Kooperation" dann mit Dachverband und GÖD sowie ZA.
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| 15.1.2009 |
Die Rektoren aller Univsersitäten wenden sich um Hilfestellung an ihr Personal,
nachdem sich die REKO mit der ÖH kurz schloss. Interessanterweise wurden die ArbeitnehmerInnenvertretungen wie GÖD, ZA oder auch ULV nicht in die Diskussion miteinbezogen.
Entweder, wein man es nich für nötig erachtete, oder aber weil, wir, die Personalvertretung, ja schon seit Jahren ein Finanzierung der durch das UG02 verursachten Kosten,
wie auch eine Finanzierung des Kollektivvertrages, sowie eine Renovierung der teilweise mehr als baufälligen Universitätsinstitute fordern.
Plötzlich dürfen auch wir, d.h., die Uni-Angestellten, politisch mithelfen!
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15.1.2009 |
ULV Mitteilungsblatt 1/2009
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| 2008/2009 |
Nachdem nun die neue Regierung gebildet ist und die neoliberale Gesinnung des "alles regelt sich von selbst"
offenbar eine Finanzkrise zur Folge hatte, wo die Regierungen zwar Hilfspakete für die
ach so armen Banken und die ach so arme Bau- und Automobilbranche schnürte, scheint sie die Bildung, wie schon in den letzten 15 Jahren, zu vergessen.
Aktuelle Aussagen zur Bildungspolitik lesen sie bitte in den Online-Printmedien und in den, falls ermöglicht, Kommentaren dazu.
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| 15.09.2008 |
ULV Mitteilungsblatt 2/2008
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| 18.8.2008 |
Standard Artikel zum Shanghai Uni Ranking 2008.
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| 15.8.2008 |
Stellungnahmen zum Entwurf für die Novelle des Universitätsgesetzes 2002, September 2008
Und nicht verschweigen wollen wir den "Broukal-Gegenentwurf":
Kollege Broukal hat, da er in seiner Partei immer wieder gegen Windmühlen und Meinungsschwankungen kämpfen musste,
den Hut gezogen und steht für ein neurliches Mandat nicht mehr zur Verfügung.
Ein alter Link zum Vergleich, was die Industriellenvereinigung so über die Unis denkt:
IV zur Uni neu
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| 14.8.2008 |
Pressemitteilung des UniversitätslehrerInnenverbandes vom 14.August 2008
Aus gegebenem Anlass:
Heute, Donnerstag, den 14.August 2008, endet die Begutachtungsfrist für den Entwurf zu einer Novelle des Universitätsgesetzes 2002,
ein Kommentar
(Noch) Bundesminister Hahn liebt es, im Zusammenhang mit der Novellierung des Universitätsgesetzes 2002 von "Weiterentwicklung" zu sprechen. Und das muss die Neugierde auf die Inhalte der anstehenden und doch wieder aufgeschobenen Reform noch stärken, denn offenbar ist er der Überzeugung, dass es nicht um ein paar notwendige Retuschen geht sondern um Substantielles.
Und das stimmt! Die Universitäten werden noch einmal weiter in die Nähe der Kapitalgesellschaft geschubst. Und zugleich werden sie den dort Beschäftigten noch weiter entfremdet.
Es ist jedenfalls nicht ein einziges klitzekleines Schrittchen in die
herbeibeschworende, herbeiargumentierte, herbeigehoffte Richtung einer stärkeren Integration aller "Stakeholder" erfolgt. Alle öffentlichen
Versprechen und Diskussionen dienten wohl nur als Promotion-Tour, die diskutierten Argumente fanden kein Gehör.
Oh man wünschte sich, diejenigen, welche diesen Entwurf auf dem Gewissen haben, müssten in einer Unternehmensstruktur und --kultur ausharren, in welcher ihnen die Führungskräfte vor die Nase gesetzt werden und kein Kommunikationskanal dorthin führt, und sie überdies als kurzzeitig Beschäftigte einem jede Kreativität im Keim erstickenden Dauerstress ausgesetzt sind…na ja -- bis auf wenige "berufene" Professoren immerhin, welche ihres Lebens aber nicht wirklich froh sein können, weil sie letztlich allesamt früher oder später in nicht gelernten und nicht geliebten Funktionärsaufgaben aufgehen werden müssen.
Wie dem auch sei: Die Änderungen sind im Entwurf in 140 Ziffern
zusammengefasst, was schon ihren Umfang erahnen lässt. Die
Erläuterungen erklären dazu, dass viele der Veränderungen notwendig seien, weil die ursprüngliche Gestaltung der Normen mit den Intentionen [der am Unternehmen orientierten Strukturen?] nicht recht kompatibel seien.
Das entbehrt nicht einer gewissen Logik, zeigt aber, dass noch immer nicht versucht worden ist, sich die Arbeitsbedingungen, die Aufgaben und die besonderen Eigenheiten von Universitäten vor Augen zu führen, um dann eine maßgeschneiderte "hybride" Gestaltungsform zu wählen: Eine Form also, welche der Gelehrtenrepublik, der Künstlerkolonie, der Genossenschaft (die allesamt in einer Universität stecken) Rechnung trägt.
Weitere Kostproben gefällig?
Der Rektor wird künftig vom Universitätsrat ausgesucht, womit der wissenschaftliche Senat letztlich auf eine symbolische Präsenz
zurückgestutzt wird. Damit geschieht genau das Gegenteil dessen, was im Interesse der Stärkung der Corporate Identity gefordert war, nämlich die Wahl durch die Universitätsversammlung.
Weiters nimmt die politische Einflussnahme zu, können doch für geeignet erachtete Personen unmittelbar in den Universitätsrat entsandt werden. Bisher gab es eine 4-Jahre Frist, innerhalb derer niemand aus Politik, Kultur und Wirtschaft Universitätsrat werden durfte, um nicht die Schiene des verdienstvollen Ausgedinges fahren zu können. Jetzt geht alles unmittelbar, weil ja sonst "Expertise" verloren gehen könnte, etwa jene der Moderation von Sendungen von u-Musik als Rat der Medizinuniversität.
Ausgesprochen heikel und demokratiepolitisch bedenklich sind die folgend Bestimmungen: Um dem Geist des Gender mainstreaming besser zu entsprechen, müssen bereits die Listen von wahlwerbenden Gruppen dem Arbeitskreis für
Gleichbehandlungsfragen vorgelegt werden. Es ist überhaupt keine Frage, dass dem erklärten Ziel der Gleichbehandlung oder Frauenförderung Taten folgen müssen. Aber warum man dafür Beschränkungen für demokratische Rechte wählt, wäre noch zu ergründen.
Prima vista mag es al Bonbon erscheinen: Der Rektor soll künftig per
Verordnung ProfessorInnenstellen für maximal 6 Jahre schaffen können, auf welche sich AoProfessorInnen und Universitäts-assistentInnen, aber auch Externe bewerben können. Die Zahl der Stellen darf jedoch einen Anteil von 10 Prozent des in Frage kommende Personenkreises insgesamt nicht übersteigen. Eine Verlängerung ist nach Qualifikationsprüfung zulässig.
Ist schon die Quote an und für sich fragwürdig, weil sie und nicht die Qualifikation darüber entscheidet, wer die Chance bekommt, so ist ihre Festschreibung in einem Bundesgesetz unsinnig.
Und sonst?
Das Habilitationsverfahren wird zwar vereinfacht, dafür aber
insbesondere für "Quereinsteiger" erschwert, da nun
HabilitationswerberInnen universitäre Lehrerfahrung nachweisen müssen.
Insgesamt trotz einiger sinnvoller Vorhaben kein Grund zur Freude – im Gegenteil. Und wer sich jetzt mit Kritik sehr weit hinauslehnt, wird wohl in der Öffentlichkeit wieder als Mitbestimmungsromantiker und in manchen Belangen als Besitzstandswahrer verunglimpft.
Ob die durch die vorzeitigen Neuwahlen politisch eingetretene Nachdenkpause etwas zum Besseren zu wenden vermag, bleibt abzuwarten. Zu befürchten ist, dass die versprochene
einheitliche Gruppe aller WissenschafterInnen, ForscherInnen und
LehrerInnen an den Universitäten, so wie die bereits mehrfach in Aussicht gestellte Finanzierung des Kollektivvertrages nicht mehr kommen, sodass eine weitere Generation fähiger AkademikerInnen für Österreichs Universitäten und damit für Österreich verloren geht.
Alles jammerschade bei soviel Aufwand
Ao.Univ.-Prof.Mag.Dr.Wolfgang Weigel, Pressereferent
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| 11.08.2008 |
ORF ON Science Kurzbericht zur Studie von Hans Pechar über das Doktoratsstudium in Österreich, die im Herbst erscheinen soll.
Teile daraus wurden im
Österreichischen Forschungs-und Technologiebericht 2008 publiziert.
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| 11.08.2008 |
Wissenschaftsevalationen
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| 01.07.2008 |
WEBlog zum Universitätsgesetz 2002, iniziiert und redigiert von Dr. Karl Heimberger, MUW.
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| 5.6.2008 |
APA - Universitäten / Kollektivverträge
Unilehrer-Verband: Durch KV-Verzögerungen droht Unis schwerer Schaden
Utl.: Offener Brief an Neugebauer - Wissenschaftsministerium erwartet
Einigung bis Herbst
Wien (APA) - Der Universitätslehrerverband (ULV) fürchtet, dass
"die Verzögerungen bei der In-Kraft-Setzung des Kollektivvertrages
den Universitäten schweren Schaden zufügen". In einem Offenen Brief
appelliert die nach eigenen Angaben größte österreichweite
universitäre Standesvertretung an den Vorsitzenden der Gewerkschaft
Öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz Neugebauer, seine Stellung zu
nützen, damit der KV ehebaldigst in Kraft treten kann.
Der ULV habe festgestellt, dass die derzeit "und noch mehr die
künftigen" Beschäftigten "durch die bestehende Rechtsunsicherheit
leiden und Nachteile erfahren". An etlichen Unis steige der Unmut
über diese Situation, und das Vertrauen in die KV-Partner sinke. Es
werde schon über Protestmaßnahmen gesprochen, heißt es in dem Brief,
in dem darauf verwiesen wird, dass die GÖD und der
Arbeitgebervertreter, der Dachverband der Universitäten, schon im
Vorjahr einen "sachgerechten und richtungsweisenden KV" paktiert
hätten.
"Wofür andere fünf Jahre gebraucht haben, können wir nicht in ein
paar Monaten beantworten", hieß es auf Anfrage der APA dazu im
Wissenschaftsministerium. Man sei aber zuversichtlich, bis zu den
Budgetverhandlungen im Herbst eine Einigung zu erzielen.
Im April des Vorjahres hatten Gewerkschaft und Dachverband der
Universitäten nach mehrjährigen Verhandlungen einen KV für
Universitätsbedienstete unterzeichnet. Die Universitäten benötigten
dann ein gutes halbes Jahr für die Berechnungen der Mehrkosten, die
sie mit jährlich 50 bis 80 Mio. Euro bezifferten. Seit Ende Februar
wird nun zwischen Unis und Wissenschaftsministerium über den KV und
dessen Budgetierung verhandelt. Im KV vorgesehen ist eine Anhebung
der Anfangsgehälter bei gleichzeitiger Abflachung der weiteren
Verdienstkurve, ein neues Karriereschema für das wissenschaftliche
Personal, das ein durchgängiges Laufbahnmodell für Uni-Lehrer, einen
erweiterten Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmer, aber auch die
Möglichkeit der Kündigung von Uni-Professoren bei schlechter
Evaluierung vorsieht, sowie die Einführung einer betrieblichen
Pensionskassenregelung.
(Schluss) cm/ks
APA0402 2008-06-05/13:23
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| 2.6.2008 |
Die Presse
Uni-lehrerverband: Kampfansage an Professoren
01.06.2008 | 20:36 | (Die Presse)
Vorstoß für eine einheitliche Kurie aller Lehrenden an den Universitäten.
**WIEN **(ewi). "Ende des Kastenwesens an den Universitäten!" Das
Hauptthema, das der UniversitätslehrerInnenverband (ULV) am Wochenende
bei seiner Generalversammlung behandelte, klingt wie eine Kampfansage an
die Uni-Professoren. Die einheitliche Kurie der Uni-Lehrer ist zwar eine
"Uraltforderung", wie ULV-Vorsitzender Christian Cenker im Gespräch mit
der "Presse" sagt, "aber sie ist deswegen wichtig, weil sonst bald
geeignete Leute für das Uni-Management fehlen." Dieses ist zum Großteil
den Professoren vorbehalten.
Der Professorenkurie gehören 2004 Personen an, jener der Assistenten und
des sonstigen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals 9232
(Stand 2006). Neben den Assistenten umfasst der ULV aber auch
Forschungsassistenten, Lektoren und selbst einige Rektoren sind zahlende
Mitglieder.
Die "Macht" der Professoren manifestiert sich in den Uni-Senaten, in
denen sie laut Uni-Gesetz über die absolute Mehrheit verfügen, und in
Spitzenpositionen wie den Dekanen. Dazu der Mathematiker Cenker
(Informatik-Fakultät der Uni Wien): "Der Dekan gibt zum Teil die
Forschungsrichtung der Fakultät vor, die er durch die Zielvereinbarung
mit dem Rektor festlegt." Außerdem ist er im Personalmanagement seiner
Fakultät die bestimmende Person.
Der Senat sollte nach ULV-Meinung mehr Kompetenzen erhalten, so etwa
eine Mitsprache (nicht wie bisher ein Vorschlagsrecht) bei der
Festlegung des Entwicklungsplans (mit Forschungsausrichtung,
Stellenplan) und bei einer Abschaffung der Kurien natürlich eine neue
Zusammensetzung. "Etwa zwei Drittel Uni-Lehrer, ein Drittel Studenten
und ein bis zwei Vertreter des nichtwissenschaftlichen Personals", sagt
Cenker.
Das Thema ist brandaktuell, weil diese Woche eine Novelle zum Uni-Gesetz
zur Begutachtung ausgesandt und diese im Herbst im Nationalrat
beschlossen werden soll. Cenker weiß die SPÖ, die Grünen und die
Hochschülerschaft auf Seite der ULV-Forderung.
Ein weiteres, zwischen SPÖ und ÖVP kontroversiell diskutiertes Thema ist
die Aufnahme der Betriebsräte in den jeweiligen Uni-Rat. "Nachdem die
Universitäten in die Autonomie entlassen wurden, sollte auch der zweite
Schritt erfolgen: Nämlich Strukturen wie in der Privatwirtschaft", sagt
Cenker. In der Wirtschaft würden Betriebsräte den Aufsichtsräten (analog
zu den Uni-Räten) angehören und zwar mit vollem Stimmrecht. Zwei Drittel
der Uni-Betriebsräte kommen übrigens aus dem ULV.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.06.2008)
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| 2.6.2008 |
Pressemeldungen zur Universität:
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| 31.5.2008 |
ULV Pressefrühstück an der Universität Wien, im Rahmen der Delegiertenversammlung 2008
Die Presseaussendung (PDF)
Die vollständige Pressemappe (PDF)
Presseerklärung des ULV vom 31.5.2008
Verband des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals der österreichischen Universitäten
Was die Universitäten am dringendsten brauchen (außer mehr Geld)
1. Eine einheitliche Kurie der UniversitätslehrerInnen und -forscherInnen
Die Faculty aller, welche für die Tätigkeit in Forschung und Lehre qualifiziert sind. Das verkrustete und diskriminierende Kurienmodell ist hinderlich für eine moderne und konkurrenzfähige Universität.
2. Eine attraktive, zukunftsorientierte Laufbahn für junge WissenschafterInnen
Dadurch werden „stranded investments“ vermieden, welche entstehen, wenn junge WissenschafterInnen nach erfolgter forcierter Ausbildung die Universität wieder verlassen müssen, was derzeit die Regel ist.
3. Den Kollektivvertrag
Nur er liefert Sicherheit bei Planung und Management, sowohl für die Universitäts-leitungen als auch für die Beschäftigten.
4. Die umgehende Novellierung des Universitätsgesetzes 2002
Hinsichtlich der Organisation und der Mitwirkungsrechte:
- Die repräsentative Zusammensetzung des Senats im Sinne einer Faculty sowie die Erweiterung seiner Kompetenzen
- Betriebsräte mit Stimmrecht im Universitätsrat
- Wahl des Rektors durch die Universitätsangehörigen zur Förderung der Identifizierung mit der Universität und der Steigerung der Motivation
- Stärkung der Mitwirkungsrechte
Bekämpfung der überbordenden Bürokratisierung
- Vereinfachung des Habilitations- und Berufungsverfahrens sowie Wiedereinführung eines ordentlichen Rechtsmittels
- Straffung und Vereinfachung des Berichtswesens
5. Wahrnehmung der universitätspolitischen Verantwortung durch die Politik
Erhalt breit gefächerter Forschungsgebiete und einer unabhängigen und auch kritischen Forschung durch Herauslösung aus der Abhängigkeit von der Einwerbung von Drittmitteln.
6. Evaluierung und Adaption der Wissensbilanzverordnung und des formelgebundenen Budgets.
Das Präsidium des ULV
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| 25.5.2008 |
Versteinerungstheorien oder Schafft den Mittelbau ab!
Immer wieder hört man von berufener oder auch nicht-berufener Seite,
dass der Mittelbau versteinert ist und es eine Menge an "Not-Habilitationen" gegeben hätte.
Man(n) könne auch nicht alle diese Habilitierten und Definitivgestellten zu den Kurienprofessoren zählen,
die wiederum größtenteils definitiv-gestellt sind, und gar nicht alle so berufen, wie immer behauptet wird.
Was ist dieser Mittelbau? Ein Relikt aus vergangenen Zeiten, das sich im
UG02 nicht mehr findet (Dort mögen Sie unter dem Begriff
wissenschaftliche MitarbeiterInnen subsummiert sein. Fußnote:
Professoren werden dort in einem eigenen Paragraphen angeführt. Sind
diese daher keine wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität?).
Dieser Mittelbau hat es geschafft, ohne zu murren den Mehraufwand, den
die Umstrukturierung der Universitäten nach UG02, die
Wissensbilanzverordnung und der Bologna-Prozess mit sich brachte, zu
schlucken und reformfreudig die Universitäten nach dem UG02 umzugestalten.
Woraus besteht dieser Mittelbau?
Aus AssistenzprofessorInnen und Assozierten ProfessorInnen, nun meist
beamtet, da sie bereits mehrmals (im Schnitt dreimal) ihre Qualifikation
nachgewiesen haben: Einmal bei der Anstellung, dann bei der Verlängerung
und danach bei der Habilitation bzw. beim Definitivstellungsverfahren,
oder bei beidem.
Nothabilitation, was ist das?
Da über eine Habilitation nur Habilitierte entscheiden durften, und
daher die Mehrheit durch Kurienprofessoren durchwegs immer gegeben war,
insbesondere nun im UG02 (50%+1), hatten also die Kurienprofessoren, die
so über die Qualität wachen, immer die qualifizierte Mehrheit. Das Wort
"Nothabilitation" ist daher wohl nur so zu verstehen, dass sie aus Not
nicht anders konnten, als die KandidatInnen zu habilitieren - obwohl sie
es vielleicht gar nicht wollten.
Daher gibt es auch nur eine Lösung: Schafft den Mittelbau ab!
Schafft eine einheitliche Faculty aller WissenschafterInnen an den
Universitäten, die ja auch die (mit-)verantwortlichen Leistungsträger in
Forschung, Lehre und der damit verbundenen Verwaltung sind. Mitverantwortung schafft Moderne Universitäten brauchen
eine moderne Personalstruktur. Schluss mit dem versteinerten und schon
lange nicht mehr zeitgemäßen aparten Kuriensystem. Das Argument "Versteinerung des Mittelbaus"
wird wohl nur immer dazu verwendet, um von der Versteinerung mancher
in der Kurie der Professoren abzulenken, die selbstverständlich ritterlich darum kämpfen,
ihre Privilegien nicht zu verlieren und ihren Besitzstand zu wahren.
Eine moderne Universität braucht Veränderung. Schafft eine freie
Struktur für freie, forschende DenkerInnen.
Christian Cenker, Vorsitzender des ULV
P.S.: Noch eine Interpretation aus der Ecke der Juristen, so wie ich es verstanden habe.
"Versteinerung" bedeutet dort, dass die Intention eines alten Gesetzes versteinert wird, und damit auf neue
Gesetze "anwwendbar" wird. Dh, wenn nun der UPV durch seinen Vorsitzenden gegen eine
"Versteinerung des Mittelbaus" ist, wird damit genau das gewünschte (?) Gegenteil erreicht:
Der Mittelbau versteinert, dh, bleibt erhalten, da er ja nicht abgeschafft wird, etwa durch die sinnvolle
Schaffung einer einheitlichen Faculty von universitäern LehrerInnen und ForscherInnen, und
mit dieser "Versteinerung des Mittelbaus" wird damit das Gewünschte erreicht:
P.P.S.: Ich verstehe die "Angst" vor der Faculty mancher Kurienprofessoren nicht, da sie ja hervorragende Forscher und Lehrer
sind und sich für sie wohl nichts ändern würde.
Ich verstehe die Politiker nicht, die einer Universität vorschreiben, ihre Manager nur aus einem kleinen Stand wählen zu dürfen,
und nicht, wie es in modernen und erfolgreichen Firmen üblich ist, den Fähigsten oder die Fähigste für den "Job" auszuwählen.
Ich verstehe den Forscher/die Forscherin nicht, der/die eine Verwaltungsposition Dekan/in anstrebt
und so der Forschung zumindest "kurzzeitig" ade sagen darf/muss (zumindest beim derzeitigen System).
Und übrigens: Unbefristete Verträge, wie sie überall in der Wirtschaft üblich sind,
heißt nicht "Pragmatisierung" oder "Definitivstellung" des Personals, sondern bedeutet
für dieses eine längerfristige Perspektive unter Leistungskontrolle, allerdings gleichzeitig
jederzeit ohne Angabe von Gründen kündbar zu sein.
Und: Der Höchstqualifizierte zum Backen eines Brotes ist der Bäcker. Können das die Höchstqualifizierten ebenso gut?
- Natürlich kann man's lernen.
Analog ist der Höchstqualifizierte zur Personalführung ein/e dafür gut Ausgebilte/r oder jemand, der/die
bewiesen hat, das zu können, und daher für eine solche Stelle ausgewählt wird.
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| 10.5.2008 |
Gallers Seite zur Einheitskurie
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| 10.5.2008 |
Stefan Schön zu UPV Aussagen: (BR-Vorsitzender Musik Wien)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des österreichischen Universitätsprofessorenverbands,
Zu der auf Ihrer Webseite veröffentlichten Stellungnahme zur Weiterentwicklung des UG 2002 erlaube ich mir zu replizieren:
> > Aus der Sicht des Professorenverbandes hat das UG 2002 zu einer
> > Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der
> > österreichischen Universitäten geführt.
Das UG 2002 hat zu einem ausufernden Berichtswesen (z.B.
"Wissensbilanz"!), Mehrkosten im organisatorischen Bereich und
Einsparungen bei Personal und Ressourcen geführt. Ich kann nicht
erkennen, was davon der internationalen Wettbewerbsfähigkeit dienen
hätte können.
> > Die Entwicklung der Interaktion zwischen Senat, Universitätsrat und
> > Rektorat kann noch nicht abschließend beurteilt werden.
Der Universitätsrat, der dem Vernehmen nach noch größeren Spielraum
bei der Bestellung des Rektors/der Rektorin erhalten soll, ist ein
mehrheitlich politisch bestelltes Gremium. Das UG 2002 führt somit
einen direkten politischen Zugriff bei der Auswahl des Rektors/der
Rektorin ein. Zumindest dies lässt sich abschließend beurteilen und
sollte dringend Anlass dazu geben, das bewährte Modell der Rektorswahl
durch eine paritätisch zusammengesetzte Universitätsversammlung
einzuführen.
> > Die studentischen Vertreter sollten in einem ausgeglichenen
> > Verhältnis aus dem Bakkalaureats- Master- und Doktoratsstudium vertreten sein.
Dies erscheint sachlich nicht gerechtfertigt und stellte einen
unzulässigen Eingriff in die Autonomie der Studierendenvertretung dar.
> > Betriebsräte sollten weiterhin ohne Stimmrecht dem Universitätsrat angehören.
Die Betriebsräte des Universitätspersonals sind zu dessen
Interessenvertretung berufen, sodass deren Stimmrecht im
Universitätsrat auch im Interesse der Professor(inn)enkurie gelegen
wäre.
> > Der notwendige Einfluss der höchst qualifizierten
> > Wissenschaftergruppe auf die Universität im Allgemeinen und
> > insbesondere auf die Erstellung des Wahlvorschlags für den Rektor muss gesichert sein.
Der Einfluss qualifizierter Wissenschaftler und Künstler sollte sich
aus deren Qualifikation ergeben und nicht aus künstlich erzwungenen
Mehrheiten. Entscheidend wäre, die Kompetenzen zur Rektorswahl den
Universitätsangehörigen zurück zu geben, und nicht, den Einfluss einer
Kurie auf den Wahlvorschlag zu "sichern". In diesem Zusammenhang
erstaunt es, dass sich der UPV mit Vorschlagsrechten so schnell
zufrieden stellen lässt, er die Interaktion der Leitungsorgane "nicht
abschließend beurteilen" kann (s.o.) und mit der Rektorswahl durch ein
Gremium mit universitätsfremden Personen einverstanden ist.
> > Ebenfalls ist sicher zu stellen, dass das Vorschlagsrecht der
> > berufenen Professoren für den Dekan erhalten bleibt.
Das gesamte wissenschaftl./künstl. Personal sollte nach
demokratischen Grundsätzen westlicher Standards die
Auswahlentscheidung ihres/ihrer Leiters/Leiterin der
Organisationseinheit treffen.
> > Die Aufnahme von Personen auf Laufbahnstellen sowie von
> > Ao.-Professoren in die Professorenkurie kann, wenn überhaupt nur
> > nach strengen und definierten Qualitätskriterien, sowie limitiert
> > durch eine zahlenmäßige bzw. prozentuale Obergrenze erfolgen, die in
> > den Entwicklungsplänen der Universitäten festzulegen ist.
Es erscheint unklar, was eine solche Regelung im Entwicklungsplan
einer Universität zu suchen hätte. Ein Kuriendenken in dieser im
Grunde noch verstärkten Form wäre nicht sachgerecht,
gleichheitswidrig, ohne Legitimation und realitätsfern. Die Praxis an
den Universitäten zeigt, dass höchstqualifizierte Wissenschaftler und
Künstler Anstellungsverhältnisse nach budgetärer Maßgabe angeboten
erhalten. Zumindest an Kunstuniversitäten gestalten sich
Auswahlverfahren für "Mittelbaustellen" mitunter differenzierter und
niveauvoller als im gesetzlich geregelten Berufungsverfahren.
> > Die § 99 Professuren sollten in jedem Fall auf sechs Jahre verlängert werden.
Befristete Arbeitsverhältnisse sollten prinzipiell nur in
Ausnahmefällen zulässig sein und die gesetzlichen Möglichkeiten dafür
eingeschränkt und nicht ausgedehnt werden. Das Laufbahnmodell ist im
Kollektivvertrag zwischen den Verhandlungspartnern akkordiert und
sollte endlich zur Anwendung kommen.
> > Auch in diesem Zusammenhang weist der
> > Universitätsprofessorenverband darauf hin, dass es für die Zukunft
> > unbedingt notwendig ist, innerhalb der Leistungsvereinbarungen
> > zwischen den Universitäten und dem Ministerium einen
> > Kriterienkatalog zu entwickeln, der negative bzw.
> > qualitätsmindernde Entwicklungen auch sanktionieren kann.
Es liegt im Wesen von Vereinbarungen, Übereinstimmungen zu
"Entwicklungen" zu suchen und zu finden. Für sämtliche
Universitätsangehörige steht aber bei den Leistungsvereinbarungen wohl
eher die Sorge über budgetmindernde Entwicklungen im Vordergrund. Dem
UPV sollte die Qualität von Lehre und Forschung ein von allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam getragenes Anliegen sein
und nicht der Irrtum unterlaufen, dass dies ein Monopol für eine
bestimmte Gruppe der Lehrenden darstellte.
Der UPV ist herzlich eingeladen, an der Weiterentwicklung der für
Universitäten gesetzlichen Grundlagen im Interesse aller
Universitätsangehörigen mitzuarbeiten, um Leerläufe beim Verfolgen
vermeintlicher Partikularinteressen zu vermeiden.
Mit kollegialen Grüßen
Dr. Stefan Schön
Vorsitzender des Betriebsrates des wissenschaftl. und künstl. Personals an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
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| 10.5.2008 |
Eine Antwort des GÖD BS13 Vorsitzenden Richard Kdolsky auf den alles verzerrenden
Standard Artikel des UPV.
Offener Brief an den UPV
Sehr geehrter Herr Prof. Keppler,
mit Enttäuschung und Bedauern habe ich Ihre Stellungnahme zur geplanten Novelle des UG02 gelesen. Abgesehen davon, dass der UPV – trotz wiederholter Einladung – es offenbar ablehnt, seine Vorstellungen im zuständigen Organ, der Bundesvertretung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals der Universitäten Österreichs, einzubringen und zu diskutieren, wenden Sie sich an eine mediale Öffentlichkeit, die den Argumenten ihrer Kurie mangels Kenntnis der Interna Glauben schenken soll (NB: ein Kuriensystem existiert im Vatikan und an Österreichs Universitäten).
Sie beschreiben sich selbst als „ die höchstqualifizierte Gruppe, nämlich die, die sich in einem internationalen Bewerbungsverfahren mit oft mehr als 50 Konkurrenten auf höchstem Niveau qualifizieren mussten und müssen“.
Dabei vergessen Sie wohlweislich auf zahlreiche Lehrstühle, die weit weniger InteressentInnen gefunden haben (i.e.: 5-10), als auch auf zahlreiche Absagen renommierter Persönlichkeiten. Weiters vergessen Sie wohlweislich auf zahlreiche der Kurie der UniversitätsprofessorInnen angehörende Personen, die sich
* nie einem Berufungsverfahren gestellt, sondern per Gesetz übernommen wurden, oder die
* im Rahmen der vor Jahren geltenden Bestimmungen für Extraordinariate bestellt wurden, die nur für Österreicher offen waren, und sich keiner internationalen Konkurrenz gestellt haben, oder die
* im Rahmen der früher üblichen Hausberufungen bestellt wurden, wo zumindest die Möglichkeit eines etwas verzerrten internationalen Wettbewerbs nicht immer auszuschließen war.
Auch wollen Sie der politisch interessierten Öffentlichkeit wohl weismachen, dass das seit Jahrzehnten so agile Establishment der Universitäten Österreichs für aufstrebende Forschungsrichtungen, die international bereits längst etabliert sind, im Inland ausreichend Lehrstühle geschaffen hat und nicht an ihren alten Strukturen verbissen festhielt. Es liegt bei Ihrer Argumentation auf der Hand, dass Sie eine Forschungsrichtung, für die es im ach so modernen Österreich keinen Lehrstuhl gibt, daher als zweitrangig oder vielleicht gar nicht existent betrachten, wird sie doch bestensfalls von einer oder einem a.o. UniversitätsprofessorIn vertreten.
Weiters führen Sie aus, es gäbe „in keiner anderen öffentlichen Institution oder anderen Universitäten und schon gar nicht in Unternehmen gibt derartige Diskussionen, in der die mehrheitliche Mitwirkung der höchstqualifizierten Gruppe in Frage gestellt wird“.
Dabei haben Sie offensichtlich das UG02 nur mangelhaft gelesen oder bis dato nicht zur Kenntnis genommen: im UG02 gelten als leitende Angestellte nur die Rektorate als Arbeitgeber mit der Potenz der Geldgebahrung und der Personalhoheit. Demgegenüber steht die grosse Gruppe der Arbeitnehmer, die je nach Satzung gegliedert werden.
Zuletzt, ohne Ihnen persönlich nahetreten zu wollen, beschreibt der Terminus „Qualifikation“ im Allgemeinen die Fähigkeit einer Person, eine bestimmte Tätigkeit regelmäßig auf einem gewissen Niveau auszuführen. Eine Qualifikation erreicht jemand durch Ausbildung und/oder Fortbildung. Die Frage und Begründung, ob jemand einen Posten erhalten hat, oder nicht, ob vielleicht gerade kein Posten ausgeschrieben war oder welche Überlegungen stattfanden, eine bestimmte Person auszuwählen, hat nichts, aber rein gar nichts mit dem Begriff der Qualifikation zu tun.
Insofern lade ich Sie gerne ein, Ihre Überlegungen zum UG02 in der nächsten Bundesvertretung der Universitätsgewerkschaft-wissenschaftliches und künstlerisches Personal einzubringen, um – entsprechend der Legitimation durch das UG – die Stimme der UniversitätslehrerInnen für Österreichs Universitäten in Einigkeit zu erheben.
Mit freundlichen Grüßen,
a.o. Univ.-Prof. Dr. Richard Kdolsky
Vorsitzender der ARGE Universitäten der GÖD
Teinfaltstrasse 7 / 5.Stock
1010 Wien
Office.bv13@goed.at
Univ. Klinik für Unfallchirurgie
Währinger Gürtel 18-20
A-1090 Wien, Österreich
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| 8.5.2008 |
ULV Presseaussendung
Der ULV zur In-Kraft-Setzung des Kollektivvertrages
Den überragenden Faktor für die Leistungen der Universitäten machen ihre Beschäftigten aus.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Beschäftigten wurden in den vergangenen 10 Jahren noch häufiger geändert als die der Universitätsorganisation selbst.
Es muss endlich zu einer Verstetigung auf diesem für die Arbeit der Universitäten entscheidenden Gebiet kommen.
Kurz: Der Kollektivvertrag muss her!
Der KV schafft endlich wieder die dringend erforderlichen und überschaubaren Laufbahnbilder! Er verhindert so weitere Verluste von NachwuchswissenschafterInnen durch Abwanderung.
Der KV bewegt sich in dem Kostenrahmen, der seit langem bekannt ist. Die Mehrkosten sind genau berechenbar und kommen keineswegs überraschend.
Der Kollektivvertrag ist der entscheidende Baustein für die Funktionsfähigkeit der Universitäten und bringt die für universitäres Handeln notwendige Rechtssicherheit der an Universitäten Beschäftigten.
Der ULV fordert die Herren Bundesminister Hahn und Molterer dringend auf, das In-Kraft-Treten nicht länger zu verzögern
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| 6.5.2008 |
GOED Resolution zum UG02
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| 5.5.2008 |
Betriebsrätekonferenz
OTS141 5 II 0435 NEF0005 CI 05.Mai 08
Universitäten/Bildung/Medizin/Recht/Arbeitsmarkt/Soziales
Forderungen für die Novelle zum UG 2002 =
Wien (OTS) - Im Rahmen der geplanten Novelle zum
Universitätsgesetz 2002 wird aus Sicht der 21 Betriebsräte und
Personalvertretungen die Umsetzung der nachstehenden Vorschläge
gefordert. Diese Vorschläge sind wesentlich dem Umstand geschuldet,
dass Universitäten wegen ihrer Aufgaben anders funktionieren als
Wirtschaftsbetriebe und daher auch in manchen Punkten anders geführt
werden müssen.
1. Die Betriebsräte fordern Sitz und Stimme in den Universitätsräten
Die Universitätsräte agieren wie Aufsichtsräte und entscheiden
über die strategische Ausrichtung der Universitäten. Die
Betriebsräte/Personalvertreter aus allgemeinem sowie
wissenschaftlichem und künstlerischem Personal bringen die größte
Sachkompetenz von Seiten des Unternehmens in dieses Gremium ein. Es
wird damit sowohl dem über das Rektorat hinausgehenden notwendigen
Eintrag von innerbetrieblichem Wissen und der Mitbestimmung Rechnung
getragen.
2. Rektorswahl durch die Universitätsversammlung
Der Rektor muss sich auf eine breite innerbetriebliche
Legitimation stützen können und sollte daher durch eine
Universitätsversammlung gewählt werden.
3. Mitentscheidung der Senate bei der Entwicklung der
Universitäten: Zielrichtung, Strukturierung, Schwerpunktbildung
und Entwicklungspläne
Die Erstellung der Entwicklungspläne, die Strukturierung und die
Schwerpunktbildung an den Universitäten, haben Auswirkungen, die weit
über die Amtsperiode eines bestellten Rektorats und Universitätsrats
hinausgehen.
Um in diesem Bereich entsprechende Kontinuität und Nachhaltigkeit
zu gewährleisten, bedarf es der Mitentscheidungskompetenz des Senats.
4. Einheit der Univerisätslehrer/innen - Faculty
Ein moderner und leistungsorientierter Wissenschafts-, Kunst- und
Lehrbetrieb ist mit dem Kurienmodell nicht mehr kompatibel. Alle
Mitglieder des wissenschaftlichen Personals aller Vertragstypen mit
unbefristeten Verträgen sollen eine Faculty bilden, die im Senat
ebenso abzubilden ist wie die befristeten MitarbeiterInnen aller
Vertragsarten.
5. Mitbestimmung auf der Ebenen der Organisationseinheiten
Es wird zumindest gefordert, auf der der Organisationseinheiten
Beratungsgremien einzuführen, die den OEL in Fragen der materielle
und personellen Ressourcen, der Gestaltung der inneren Struktur und
den Zielvereinbarungsverhandlungen mit dem Rektorat beraten und
unterstützen. Weiters soll diese Gremium einen Vorschlag für die
Leitung der OE erstellen.
6. Arbeitsrechtliche Fragen
Bei einer allfälligen weiteren arbeitsrechtlichen Ausgestaltung
des Gesetzes ersuchen wir um größtmögliche Kompatibilität mit dem
gesamten österreichischen Arbeits- und Sozialrecht und um
Formulierungen, die keiner Interpretation mehr bedürfen, um nicht
neuerlich auf oberstgerichtliche Entscheidungen angewiesen zu sein.
Eine Aufhebung der Kettenvertragsregel sollte nicht erfolgen, das
würde die damit verbunden Fragen nur verschieben aber nicht lösen.
Selbstverständlich wird die Umsetzung des Kollektivvertrages gefordert.
Rückfragehinweis:
Prof. Dr. Susanne Mann
Universität für angewandte Kunst
Oskar Kokoschka Platz 2; 1010 Wien
Tel.: 0664 82 60 733
mailto:susanne.mann at uni-ak.ac.at
Ass. Prof. Ing. Dr. Ingwald Strasser
Zentrum für Biomedizinische Technik und Physik
Medizinische Universität Wien
Währinger Straße 13; 1090 Wien
mailto:ingwald.strasser at meduniwien.ac.at
A. Univ. Prof. Dr. Martin Tiefenthaler
Univ. Klinik für Nephrologie und Hypertensiologie
Medizinische Universität Innsbruck
Anichstrasse 35; 6020 Innsbruck
Tel.: 0512 504 81335
mailto:Martin.tiefenthaler at i-med.ac.at
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| 5.5.2008 |
Anfragebeantwortung durch BM Hahn zu den Vergütungen der Uniräte
APA - Vergütung der Uni-Räte (APA473 5 II 0366 XI 05.Mai 08)
Universitäten/Hahn
Uni-Räte: Vergütung zwischen null und 50.000 Euro pro Jahr
Utl.: Selbst festgesetzt - Unterschiedliche Sitzungsintensität =
Wien (APA) - Universitätsräte an den österreichischen Hochschulen
verdienen zwischen null und mehr als 50.000 Euro pro Jahr. Das zeigt
die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch
Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V). Mit deutlichem Abstand
"Gagenkaiserin" war dabei die ehemalige Vorsitzende des Uni-Rats der
Medizin-Uni Wien (MUW), Theresa Jordis, mit einer Vergütung von mehr
als 50.000 Euro pro Jahr. Uni-Räte an der Wirtschaftsuniversität (WU)
Wien arbeiteten dagegen unentgeltlich.
Die Universitätsräte setzen ihre Vergütung selbst fest. Deshalb
gibt es an den einzelnen Universitäten stark unterschiedliche
Regelungen - diese reichen von monatlichen bzw. jährlichen
Fixbeträgen über Entgelte pro Sitzung bis zu einer Kombination der
verschiedenen Varianten. Die MUW als Spitzenreiter orientierte sich
dabei am Fixbezug des Rektors, der 2003 exklusive Prämien 140.000
Euro ausmachte mit jährlicher Anpassung an den Verbraucherpreisindex.
Die Vorsitzende erhielt davon 35,71 Prozent, der Stellvertreter 21,42
Prozent und die drei restlichen Mitglieder 14,28 Prozent dieser
Summe.
Ebenfalls gut verdienen die Räte an der Medizin-Uni Innsbruck: Sie
kassieren monatlich zwischen 1.000 (einfaches Mitglied) und 2.000
(Vorsitzender) Euro. Dazu kommen noch Sitzungsgelder von 300 Euro pro
angefangenem Tag und der Ersatz der Barauslagen.
An der größten Uni des Landes, der Uni Wien, wird eine
Jahresvergütung zwischen 5.000 (einfaches Mitglied) und 7.000 Euro
(Vorsitzender) gewährt, pro teilgenommener Sitzung gibt es 200 Euro,
auswärtigen Mitgliedern werden außerdem Reise- und Aufenthaltskosten
ersetzt. Für Klausuren gibt es Reisekosten und Sitzungsgeld, bei
Arbeitsbesuchen Reisekosten und tatsächliche Aufenthaltsspesen, die
mit dem Sitzungsgeld pro Tag begrenzt sind. Lukrativer ist der
Uni-Rats-Vorsitz an der Universität für angewandte Kunst Wien, einer
der kleinsten Universitäten: Dort erhält der Vorsitzende 11.000 Euro
pro Jahr. Auch am Mozarteum Salzburg entlohnen sich die Uni-Räte
großzügiger als an der Uni Wien: Sie genehmigten sich zwischen 6.000
(einfaches Mitglied) und 8.000 Euro (Vorsitzender) zuzüglich
Sitzungsgeld von 300 Euro.
Die höchste Sitzungsintensität wiesen im Jahr 2006 die Räte der
Uni Wien und der MUW auf: An der MUW fanden laut Hahn zehn "für
Uni-Räte relevante Sitzungen" statt, an der Uni Wien waren acht plus
zwei Ausschüsse. Mit vier Sitzungen kam man dagegen an der Uni
Salzburg, der Montan-Uni Leoben, der Kunst-Uni Linz und der Akademie
der bildenden Künste aus.
(Schluss) aku/cm/dru
APA473 2008-05-05/14:53
051453 Mai 08
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| 11.4.2008 |
Parlamentarische Enquete zur Weiterentwicklung des UG 2002, 11.4.2008
(Link ins Parlament
und zur OTS Aussendung)
|
| 11.4.2008 |
Der Standard
Belegschaft der Musikuni Wien will nicht mehr die zweite Geige spielen
|
| 10.4.2008 |
Pressemitteilung des UniversitätslehrerInnenverbandes anlässlich der
parlamentarischen Enquete zur „Weiterentwicklung“ des
Universitätsgesetzes 2002
Der UniversitätslehrerInnenverband (ULV) hat in seiner
Reparaturwerkstatt Universität schon mehrfach auch in der Öffentlichkeit
auf dringliche Veränderungen im geltenden Universitätsgesetz aufmerksam
gemacht und deren Umsetzung gefordert
Den TeilnehmerInnen und Teilnehmern der Enquete vom 11. April 2008
sollen aber die zwei für die Entwicklung jeder Universität
entscheidenden Fragen in Erinnerung gebracht werden:
1. Welche Voraussetzungen muss ich idealer Weise vorfinden um mein
schöpferisches Potential in der Forschung bestmöglich nutzbar machen zu
können?
2. Welche Voraussetzungen muss ich idealer Weise vorfinden, damit ich
mit Freude unterrichten kann?
Die eingeleitete sogenannte Weiterentwicklung droht schon jetzt im
Klein-Klein stecken zu bleiben. Aber es dürfen nicht die
institutionellen Strukturen im Mittelpunkt stehen, es müssen die
Lehrenden und Forschenden sein!
Für den ULV, Ao.Univ.-Prof.Mag.Dr.Wolfgang Weigel, Pressereferent
|
| 9.4.2008 |
APA0124 5 II 0551 XI, Universitäten/Reform
Uni-Reform: Mittelbau verlangt mehr Rechte und Mitbestimmung
Utl.: Schmidt-Dengler: Senat als "Abnicktruppe" - Auch für Kothbauer
Mitbestimmungs-Frage nicht adäquat gelöst =
Wien (APA) - Mehr Rechte und Mitbestimmung verlangt der Mittelbau an den Universitäten im Zuge der Diskussion um die Novellierung des Universitätsgesetzes (UG). Das UG habe Assistenten und Dozenten "völlig entrechtet" und "in die Steinzeit der Mitbestimmung katapultiert", kritisierte Ilse Reiter-Zatloukal, Vertreterin der Plattform universitärer Mittelbau (PLUM) und Betriebsrätin an der Uni Wien, bei einer Podiumsdiskussion am Dienstag Abend in Wien. Unter anderem verlangte sie die Schaffung einer einheitlichen Lehrenden-Kurie anstatt der derzeitigen Trennung in Professoren und Mittelbau.
Sie habe für die Autonomie der Unis gekämpft, so Reiter-Zatloukal - "aber nicht ohne Partizipation der Uni-Angehörigen". Das UG habe "einen Ausschluss eines großen Teils der Kollegenschaft gebracht, den sie erst später realisiert hat" - dies gelte vor allem für den Mittelbau, aber auch zum Teil für Professoren. Entscheidungen würden "von oben herab tröpfeln". Unterhalb des Senats gebe es kaum mehr kollegial entscheidungsbefugte Gremien. Dies habe zu einer Demotivation und "mentalen Verabschiedung" vieler Kollegen geführt: "In Quatschbuden sitzt man nicht gerne."
Durchaus Sympathien für einige Mittelbau-Anliegen hat der Vorstand des Instituts für Germanistik, Wendelin Schmidt-Dengler, der als Professoren-Vertreter im Senat der Uni Wien sitzt. Der Senat sei derzeit eine "Abnicktruppe" für das, was ihm vor allem vom Rektorat vorgesetzt werde. Die Sitzungen glichen einem "Absitzen von Stunden, wo wir zunicken, wer in welche Kommissionen geht". Ein schweres Manko des UG ist auch für Schmidt-Dengler das Verschwinden der Kollegialorgane. Wenn der Uni Wien-Rektor Georg Winckler sage, dass er statt auf Kollegialorgane auf Qualitätssicherung setze, frage er sich, was dies heiße: "Das ist so, als wenn ich sage, ich setze nicht mehr auf Windmühlen, sondern esse Kartoffel."
Was sich an den Unis in Folge des UG abspielt, ist für Schmidt-Dengler ein "Produkt der Regierung von 2000". Diese habe "probiert, wie weit sie drüberfahren kann". Für ungerecht und "unkorrekt" hält er, dass der Mittelbau im Senat kaum mehr vertreten ist. Generell ist er der Ansicht, dass man mit dem UOG 1975 trotz mancher Missstände auf einem guten Weg gewesen sei. Problem: "In Österreich ist eine solide demokratische Stimmung nicht oder nur schwer herzustellen."
Auch für den Vorsitzenden des Universitätsrats der Uni Wien, Max Kothbauer, ist die Frage der Mitbestimmung im UG derzeit nicht adäquat gelöst. Er schlug etwa für den Senat eine 75-Prozent-Quote für die Lehrenden vor, wovon je die Hälfte auf Professoren und Mittelbau entfallen soll. Das Grundgerüst des Gesetzes verteidigte er allerdings: "Der Kern des UG, die Autonomie, war nicht zum Nachteil der Unis bzw. derer Angehöriger."
Nicht einverstanden ist Kothbauer mit Bestrebungen, den Senat bei der Rektorswahl auszuschließen. "Ich möchte keine Situation, wo der Rektor gar keine Verankerung hat im internen demokratisch gewählten Organ." Es tue aber umgekehrt auch gut, wenn eine externe Institution wie der Uni-Rat, der noch dazu fast zur Hälfte vom Senat beschickt wird, sich überlegt, wer Rektor wird. Vorstellbar ist für Kothbauer eine Findungskommission, in der auch der Senats-Vorsitzende vertreten ist und die dem Senat Vorschläge für den Rektorsposten macht. Aus dieser Liste müsse dann der Senat seine Kandidaten an den Uni-Rat auswählen.
Die Vorsitzende der Hochschülerschaft der Uni Wien, Fanny Rasul (Grüne und Alternative StudentInnen), forderte die Abschaffung der Uni-Räte und die Übertragung derer Kompetenzen auf den Senat. In diesem wiederum müsse den Studenten eine größere Relevanz zukommen.
(Schluss) aku/cm/pm
APA0124 2008-04-09/09:46
|
| 7.4.2008 |
Der Standard
Grüne fordern mehr Rechte für Uni-Angehörige
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| 7.4.2008 |
Die Presse
Mehr Lehrlinge zur Uni: Über die neue Berufsreifeprüfung.
|
| 6.4.2008 |
Die Presse
Neuwahlen: Vakante Uni, fehlende Kontrolle: Über fehlende Uni-Räte.
Bachelor-Master-Architektur: Die verschulte Uni – ist sie das?: Eine Position von Arthur Mettinger, Vizerektor für Lehre an der Universität Wien.
Lesen Sie aber unbedingt die Position von Kollegen Scholz im UNILEX, die IOHO eher zutrifft!
|
| 3.4.2008 |
Der Standard
Guter Uni-Rat muss nicht teuer sein: Was "verdienen" Uni-Räte?
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| 1.2.2008 |
Industriellenvereinigung zur "Uni neu" (ohne Kommentar):
IV zur Uni neu
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| 30.1.2008 |
ORF Science:
Strafen für Unis
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| immer wieder |
Anfrage NR Grünewald an den Finanzminister
Beantwortung durch den Finanzminister Molterer
Beantwortung durch BM Hahn
Daraufhin Presseaussendung durch Grünewald
Alte Zusicherungen sind wohl Schall und Rauch, wie die des Herrn FM Grasser: BM Grasser zu Kosten
Der Kollektivvertrag wäre am Tisch, von beiden Parteien unterzeichnet, jetzt geht es nur moch um die bereits mehrmals zugesagte
Finanzierung der Übergangskosten! Weiters wäre es an der Zeit, das UG dahingehend zu reformieren, dass der KV einfacher würde, insbesondere
durch die "Einführung" einer einheitlichen UniversitätslehrerInnenkurie, wie im Regierungsprogramm niedergeschrieben - aber Papier ist wohl
geduldig und nach dem Speed-Kills-UG02 wird nun solange um das UG02 herumdiskutiert, bis auch diese Regierung nicht mehr im Amt ist.
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| 15.10.2007 |
apa-Meldung der GÖD
15.10.2007 - Bildung / Politik / Universitäten / Gewerkschaften / Arbeitsmarkt / EU / Computer
Gewerkschaft öffentlicher Dienst gründet ARGE Universitäten
Wien(OTS) - Die Bundesvertretungen der HochschullehrerInnen und
des allgemeinen Universitätspersonals in der Gewerkschaft
Öffentlicher Dienst (GÖD)haben eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE)
Universitäten gegründet, die als gemeinsames Sprachrohr für die
Anliegen aller Bediensteten der österreichischen Universitäten
agiert. Zum Vorsitzenden wurde a.o. Univ.-Prof. Dr. Richard Kdolsky
gewählt.
Vorrangige Ziele sind der Erhalt des (ohnehin bereits zu
geringen) Personalstandes der Universitäten auch nach Implementierung
des Kollektivvertrages und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen
der Arbeitnehmer (Sicherstellung eines eigenen entsprechenden
Arbeitsplatzes, Ausstattung mit den erforderlichen EDV-Mitteln).
Kdolsky zu den Diskussionen über die Qualität der Unis in Österreich:
"Wir reden ständig von Europa-Reife, während sich
Universitätsbedienstete noch immer selbst ihren Computer kaufen müssen!"
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| 14.10.2007 |
Minister Hahn in der Pressestunde
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| 10.10.2007 |
ULV Presseaussendung als Antwort auf Forderungen des UPV,
die wir euch auch nicht vorenthalten wollen: Der UPV spricht!
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| 5.10.2007 |
Wissenschaftsbetrieb als Wissenschaftsvernichtung Univ.-Prof. Dr.Albrecht Koschorke,
Institut für Germanistik, Universität Konstanz,
Fassung eines Vortrages bei der Tagung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften(SAGW) zum Thema 'Die Universität der Zukunft' am 20./21.10.2005 |
| 14.05.2007 |
Standard: Minister Hahn zur Bestellung der Rektoren
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| 23.04.2007 |
Presseerklärung des ULV zur Finanzierung des Kollektivvertrages.
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| 16.04.2007 |
Stellungnahmen/Aussendungen der GÖd und des Dachverbandes zum Kollektivvertrag:
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| 16.04.2007 |
Pressemitteilung zur Regelung des Zugangs zu den Universitäten
(Langversion im Mitteilungsblatt)
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| 16.04.2007 |
Das Mitteilungsblatt 1 2007 mit UNILEX-Aus der Praxis
- Regelung des Hochschulzugangs
- Controlling der Univesitäten durch das Finanzministerium?
- Aus der Praxis der Personalvertretung
- Dienstverträge
- OGH Feststellungsklage durch AK
- Kollektivvertrag
- Pensionskassenproblematik
- Lohnsteuer - Mehrbelastung durch Neuaufrollung
- Sozialhilfe
- Adressdaten der Uni-Bediensteten
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| 10.04.2007 |
Pressemitteilung zum Finanzcontrolling der Universitäten
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| 29.03.2007 |
Das neue UNILEX 1-2/2006 wurde als PDF (660KB) zur Verfügung gestellt.
Aus dem Inhalt (gekürzt)
- Personalrecht: VBG für alle neue eingestelten MitarbeiterInnen
- Organisationsrecht: Dekan nach UOG 1993 und UG 2002
- Gleichbehandlung und Frauenförderung
- GuF an vollrechtsfähigen Unis
- Wissenschaftskultur und Geschlechterordnung
- Studienrecht: Bologna-Prozess - rechtliche Grundlagen und Umstellungsprobleme
- Buchrezensionen
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| 29.03.2007 |
Die fehlenden Beiträge werden hier ehebaldigst hineingehängt.
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| 20.11.2006 |
Presseerklärung des ULV zum Thema Tenure Track und Kollektivvertrag
Dazu ist sicher auch interessant, wie wenig sich die Inhalte verändern, wenn sich auch
die KV-Verhandlungen in die richtige Richtung zu bewegen scheinen:
ULV Forderung zum Karrieremodell, März 2005.
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| 20.11.2006 |
Kollektivvertrag:
Die GÖD und der Dachverband der Universitäten sind um eine Einigung im Kollektivvertrag bemüht.
Anders als früher schreiten nun die Verhandlungen zügig weiter und es gibt eine wesentliche
Annäherung in folgenden Punkten (Aussendung der GÖD/BS13):
- Karrieremodell für das wissenschaftliche Personal
- Gehaltsschema samt Qualifikationsabgeltungsregelungen für das allgemeine Personal
- Lektoren - Entgeltrechtliche Behandlung verschiedener Lehrveranstaltungskategorien
- Bestandsschutz
- Erweiterter Kündigungsschutz
- Nebenbeschäftigungsvorschriften
ULV: Das heißt allerdings nicht, dass nun alles geregelt ist.
Das Karrieremodell ist an die Umsetzung der Implementation einer einheitlichen Faculty gebunden,
d.h., die gesetzlichen Voraussetzungen müssen geschaffen werden,
und ein Entlohnungsschema im wissenschaftlichen Bereich fehlt auch noch.
Außerdem müssen vor dem endgültigen Abschluss des Vertrages die entsprechenden
Gremien der GÖD und der Dachverband diesem zustimmen.
Allenfalls lässt es uns nun optimistischer in die Zukunft blicken.
Die Universitäten benötigen diesen KV dringend, und da die Politik den KV oft
als Allheilmittel hinstellt wird sie wohl auch dafür Sorge tragen,
dass die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden.
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| 12.11.2006 |
Die Forderungen des ULV einer Reparatur des UG02, bereits im März 2006 gestellt.
|
| 6.7.2006 |
ZA zu BOKU Standortfrage:
Der Zentralausschuss und die Personalvertretung für das wissenschaftliche Universitätspersonal
an den österreichischen Universitäten haben in der Sitzung am 6. Juli 2006 neuerlich das Thema
Standortdiskussion und Standortverlegungsabsicht der Universität für Bodenkultur beraten.
Die Personalvertretung für das wissenschaftliche Universitätspersonal hat beschlossen:
Es gibt an der Universität für Bodenkultur Ankündigungen eines Standortwechsels und
von wissenschaftspolitischen Änderungen, die mit einschneidenden Maßnahmen und Konsequenzen
verknüpft sein können.
Der bisherige Planungsprozess erscheint ungenügend kommuniziert und nicht nachvollziehbar.
Fachliche Argumente blieben bislang unberücksichtigt.
Die umgehende Einleitung eines entsprechend sorgfältigen Diskussionsprozesses unter Beteiligung
aller Angehörigen der Universität ist unumgänglich.
In diesem Diskussionsprozess sind die verschiedenen Aspekte, sowie Vor- und Nachteile der ins Auge
gefassten Standortteilungen sachlich zu begründen und abzuwägen.
Beispielgebend steht hierfür ganz aktuell die Technische Universität Wien,
die sich nach intensiver (kommunikativer) Auseinandersetzung zu einer Standortkonzentration
im Sinne von Optimierungsaspekten entschlossen hat.
Die Kommunikationskultur an der BOKU sollte daher an früher gut gepflegte Praxis anschließen.
Der Zentralausschuss und die Personalvertretung für das wissenschaftliche Universitätspersonal
an den österreichischen Universitäten unterstützen die durch das FORUM BOKU genannten Ziele
und bekräftigen insbesondere die Forderungen der Personalvertretung an der Universität
für Bodenkultur nach Einbindung der Betroffenen in den Diskussions- und Planungsprozess und
insbesondere nach Wahrung der Rechte von BundesPersonalvertretungs- und Arbeitsverfassungsgesetz.
Zusatzinformationen:
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| 12.6.2006 |
PISA-Diskussion beim Standard - interessante Thesen und typisch Österreichisches.
|
| 1.6.2006 |
Ein aktueller Beitrag unseres Pressesprechers und langjährigen Vorsitzenden des DA
an der Universität Wien zum Thema Jahresgespräch
|
| 29.4.2006 |
Kurt Grünewald: die Universitäten im Schatten des UG2002 -
Perspektiven
Diskussion zu den aktuellen Perspektiven mit Kurt Grünewald
Link zum ULV Uni Wien:
http://www.univie.ac.at/ULV/ULVaktuell/Report/gruenewald0406.htm
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| 11.4.2006 |
Pressemedlung zum Budget der Universitäten auf
http://science.orf.at/science/news/144192
und via der Homepage des bm:bwk die Unterlagen des Pressefrühstücks zum Thema Leistungsvereinbarungen
an Universitäten
http://www.bmbwk.gv.at/ministerium/pu/uebersicht.xml
insbesondere http://www.bmbwk.gv.at/medienpool/13302/pu_20060411_lv.pdf.
|
| 12.4.2006 |
GÖD Magazin 3 mit Artikel zum OGH Entscheid über VBG
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| 27.3.2006 |
Reparaturwerkstatt Universität
Universitätsgesetz 2002: Reparatur dringend erforderlich
|
| 10.2.2006 |
OGH Geschäftszahl 9ObA 129/04t-6
Wie die meisten von euch wissen, hat die GÖD im Dezember 2004 einen Feststellungsantrag beim OGH (Obersten Gerichtshof) eingebracht,
der die Gültigkeit des VBG (Vertragsbedienstengesetzes) als Mindeststandard für nach dem UnivG 2002 (UG02) abgeschlossenen
Arbeitsverträge feststellen sollt. Der OGH hat nun entschieden und der die GÖD vertretende Anwalt Mag. Holzinger
hat den BS13 Vorsitzenden der BS13, Dr. Richard Kdolsky folgendermaßen informiert.
Der Personalvertretung ist damit im Sinne der ArbeitnehmerInnen ein großer Wurf "gelungen".
Auch für die Arbeitgeber sollte dies eigentlich positiv sein, denn die Universität sind wir alle,
und zufriedene und gerecht behandelte ArbeitnehmerInnen steigern die Produktivität eines Betriebes.
Brief der GÖD (PDF)
Feststellung des OGH (1.5 MByte)
(Verlinkt mit Erlaubnis des BS13 Vorsitzenden Dr. Kdolsky, http://www.bs13.goed.at)
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| 8.2.2006 |
ULV Presseerklärung - Richtigstellung Dachverband zu Kollektivvertrag
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| 6.2.2006 |
Wissensbilanzverordnung bm:bwk
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| 27.1.2006 |
ULV Presseerklärung zur Notwendigkeit eines Kollektivvertrages
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| 26.1.2006 |
Kollektivvertrag für Universitätsbedienstete: neuerliche GÖD-Offensive
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| 25.1.2006 |
Europäische Charta für Forscher Empfehlung der EU-Kommission vom 11.03.2005, K (2005) 576
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| 2.1.2006 |
Jahresabschluss von Universitäten mit Gewinn (Pressemeldung)
Jahresabschluss der Unis: 16 von 21 mit Gewinn
Erster Uni-Jahresabschluss: 42 Mio. Euro Gewinn
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| 22.12.2005 |
Ludwig Call
Der langjährige DA- und BR-Vorsitzende der Universität Innsbruck, der uns immer mit verständlichen
Gesetzestexten und -interpretationen versorgte, ging in Pension.
Wir schulden ihm einen herzlichen Dank für sein Wirken und wünschen ihm hoffentlich ruhigere Zeiten
für die Zukunft!
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| 22.12.2005 |
Lasst die Universitäten endlich in Ruhe!
Ein Brief aus Harvard von Klaus Antoni
Zuerst veröffentlicht in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22. November 2005
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| 22.12.2005 |
ULV Stellungnahme zum formelgebundenen Budget der Universitäten
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| 28.11.2005 |
Entwurf zur Verordnung über das
formelgebundene Budget der Universitäten (bm:bwk)
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23.11.2005 |
apa-Meldung zum Uni-Budget
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| 20.11.2005 |
Gehälter der Universitätsleitung und Vergütung für Universitätsräte
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| 15.11.2005 |
Der Universitätsbericht 2005 am bm:bwk
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| 25.10.2005 |
Stellungnahme des ULV zur Resolution der Rektorenkonferenz bezüglich ArbeitnehmerInnenschutz.
Aufgespießt: Die geschütze Arbeitsstätte Universitat
Universitäres Rosinenpicken: Rektoren und ArbeitnehmerInnenschutz
Ein Großteil der derzeit im Amt befindlichen Rektoren haben 2002 dem UG 2002 zugestimmt -
trotz zahlreicher Hinweise und Warnungen auf die Problemlagen der Universitäten im Bereich Arbeitnehmerschutzgesetz. Der Folgen hätten sich die höchsten Würdenträger der Universitäten als Wissenschaftler und Akademiker wohl bewusst sein müssen. Nun fordern die Rektoren von der Gesetzgebung, dass ihre Verantwortung bezüglich des ArbeitnehmerInnenschutzes als Arbeitgeber durch eine Gesetzesnovellierung an den Bund rückübertragen werden möge. Hier drängt der immer wieder angezogene Vergleich zur Privatwirtschaft geradezu die Frage auf: Welcher Firmenboss könnte sich das leisten? Noch dazu, wenn 250.000 Personen - Studierende und Bedienstete - davon betroffen sind? Es sieht so aus, als ob sich die Rektoren die Rosinen
- Personal- und Finanzhoheit - aus dem Kuchen holen, ohne die damit verbundene
Verantwortung und daraus resultierenden Pflichten übernehmen zu wollen.
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| 13.10.2005 |
PädHoS: Stellungnahme des ULV zm Hochschulgesetz 2005
Beim bm:bwk eingelangte Stellungnahmen zum Hochschulgesetz 2005
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| 10.10.2005 |
Resolution der Gesamtösterreichischen Konferenz für die pädagogische und schulpraktische Ausbildung an Universitäten (GKPS)
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| 5.10.2005 |
Pädagogische Hochschulen (PädHoS): Entwurf Hochschulgesetz 2005 (64 Seiten)
Text zum kurzen Querlesen.
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| 5.10.2005 |
apa-Meldung zum Kollektivvertrag. Der Dachverband wollte das Bummerl bez. des durch die GÖD nicht-anzunehmenden
Kollektivvertragsentwurfs des Dachverbandes der GÖD zuschieben, die GÖD antwortete. Die Beteiligten wissen,
was tatsächlich passiert ist:
apa-Meldung Uni-KV.
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| 10.9.2005 |
Zum Nachlesen:
ÖFG - Entwicklungspläne und Zielvereinbarungen
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| 7.9.2005 |
Stellungnahme des ULV zur Wissensbilanz (Wolfgang Weigel)
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| 16.7.2005 |
Auswirkungen des EuGH Urteils zum Hochschulzugang (Schulev-Steindl)
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| 16.7.2005 |
Der gebührenfreie Hochschulzugang
(Studie vom bm:bwk in Auftrag gegeben)
Kurzfassung:
Die Argumente, die gegen den gebührenfreien Universitätszugang typischerweise ins Feld geführt werden,
müssen entweder relativiert oder zurückgewiesen werden. Dies ist das Hauptergebnis der vorliegenden
Studie. Diese zeigt darüber hinaus die Probleme realistischer Gebührenlösungen auf. Diese Ergebnisse
sind vor dem Hintergrund der Problemstellung dieser Studie zu sehen. Ihr Ziel ist es, die Effekte einer
Erhöhung des privaten Finanzierungsanteils im österreichischen Hochschulsektor zu untersuchen.
Eine umfassende Optimierung der gesamten Organisation dieses Sektors war ausdrücklich von der
Aufgabenstellung des Projektes, aus welchem diese Studie hervorging, ausgenommen.
In der Langfassung des Projektberichtes finden sich gleichwohl Anhaltspunkte für diese umfassende
Problemstellung, denn eine vollständige Herauslösung des Finanzierungsaspekts ist unmöglich.
Aus diesen Anhaltspunkten wird immerhin deutlich, daß Gebührenlösungen für eine umfassende Optimierung
der postsekundaren Bildung in der modernen Informationsgesellschaft weder hinreichende noch notwendige
Bedingungen sind. Wenn den sektorspezifischen Gegebenheiten die nötige Aufmerksamkeit gezollt wird,
wird deutlich, daß die sonst starken ökonomischen Argumente zugunsten von Preislösungen hier alles andere
als zwingend sind. In der vorliegenden Kurzfassung konzentrieren wir uns indessen auf den
Finanzierungsaspekt und auf damit zusammenhängende Effekte.
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| 16.7.2005 |
BDG Novelle 2005
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| 6.7.2005 |
EUGH Urteil bezüglich Allgemeiner Studienzugang: ->
EUGH Link (C-147/03)
EUGH Urteil (C-147/03) - Lokale Kopie
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| 20.6.2005 |
Die UNI ist nicht UNIQUA
- Über Wirtschaftsstrategien und Universitätsentwicklung -
Ein Kommentar von Gert Bachmann
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| 4.6.2005 |
Intensivstation Universität,
Ein Bericht von der Veranstaltung des ULV Dachverbandes im Rahmen der
Delegiertenversammlung am 4. Juni, Wien, Anatomie der MUW, Währingerstraße 13, 15:00-17:00.
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| 11.3.2005 |
Reparaturwerkstatt Universität, Veranstaltung des ULV Dachverbandes im Rahmen des
dies academicus der Universität Wien.
Dazu ein Video (95 MByte) und die obligate
Powerpoint-Präsentation.
Da es mehrfach Probleme mit diesen Dateien gegeben hat finden Sie alle Dateien auch unter
http://www.univie.ac.at/ULV - beim ULV an der Universität Wien.
Stellungnahmen des ULV zu
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| 15.2.2005 |
SAP: Anfrage des Abgeordneten Grünewald, Freundinnen und Freunde
an die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur
betreffend SAP-Einführung an den österreichischen Universitäten:
Anfrage auf der Parlamentsseite im WWW
Antwort der Frau Bundesminister
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Freier Hochschulzugang: Der Antrag des Generalstaatsanwaltes
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| 25.1.2005 |
Die PISA Studie
Anhand der Rohdaten ergeben sich deutlich differenzierte Aussagen, als die, die in den Medien publiziert
wurden. Insbesondere schneidet Österreich bei den AHS und BHS hervorragend ab. Genaueres in Kürze.
Siehe auch Neuwirth: Keine falschen Schlüsse aus PISA Studie ziehen
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| 20.1.2005 |
GOED Gehaltstabellen 2005
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| 29.11.2004 |
ULV Stellungnahme zur geplanten Novelle der Strafprozessordnung,
insbesondere zur Änderung der Gutachtertätigkeit für UniversitätslehrerInnen
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| 26.11.2004 |
GÖD/FSG: Auswirkung der Pensionsharmonisierung für BeamtInnen unter 50 |
| 24.11.2004 |
Nationalrat: Die Pensionsreform für Beamte und das AGP (laut Parlamentshomepage nach Beschluss im NR, dem BR zugeleitet) |
| 23.11.2004 |
GÖD/FSG: Verhandlungsergebnis Pensionsharmonisierung |
| 17.11.2004 |
Gehaltsschema 2005 nach BDG/VBG für UniversitätslehrerInnen (2,3% hochgerechnet, ohne Gewähr)
Für neu eintretende KollegInnen (nach dem 1.1.2004) wird ein allenfalls ausgehandelter Kollektivvertrag bindend. |
| 17.11.2004 |
GÖD: Verhandlungsergebnis zur Pensionsharmonisierung |
| 9.11.2004 |
Initiativantrag Brinek zur Änderung des ÖH-Gesetzes |
| 25.10.2004 |
Forum Alpbach (ÖVP):
Forschung.fördern! |
| 15.10.2004 |
Gert Bachmann (Universität Wien):
Entwicklungsplan als
Reduktionsplan ohne Entwicklungsspielraum
Aufruf zu einer öffentlichen Diskussion! |
| 23.9.2004 |
BM Gehrer:
Eine moderne Wissensgesellschaft lebt von Mobilität |
| 16.9.2004 |
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| 13.9.2004 |
ÖGB-BSL 13:
Pensionsharmonisierung: Der
Entwurf kann abberufen werden! |
| 1.9.2004 |
APA-Meldung:: Rubrik: Bildung/Uni
Innsbruck:
Arbeitsverträge für alle! |
| 10.8.2004 |
UNI-Reform:
Senatwahlen verfassungswidrig! |
| 26.7.2004 |
Links zur Univ. Wien: Diskussion über den Entwicklungsplans:
1) Prinzipien der Entwicklungsplanung der Universität Wien -
„Universität Wien 2010“
2)
Stellungsnahme von Herbert Hrachovec:
3) Kommentar von Gert Bachmann: Österreichische Universitäten und ihre Entwicklung:
Universität der Gelehrten versus Universität der Politiker und Händler
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| 16.6.2004 |
APA: Uni-Reform: Koalition will
Universitätsgesetz reparieren
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| 8.6.2004 |
Uni Innsbruck: Untersagung des
Rektors der Verbreitung einer ULV-Resolution per email |
| 28.5.2004 |
GÖD BS13: Stellungnahme zum
KV-Entwurf des
Dachverbandes.
Laufbahnmodell BS13 |
| 21.5.2004 |
Legat ZA:
Stellungnahme zum Entwurf eines
Forschungsförderungs-Strukturreformgesetz |
| 30.4.2004 |
Uni Wien, Taeuber: 1. Diskussionspapier
zur Neupositionierung des
ULV der Universität Wien |
| 23.4.2004 |
Birklbauer:
Gegenwärtigen Diskussionsstand zu den Kollektivvertragsverhandlungen |
| 14.4.2004 |
GÖD:
Wie schauen die
anderen (Bundes-)Kollektivverträge aus? |
| 30.3.2004 |
Uni Innsbruck: Pressekonferenz zu "Neue
Arbeitsverträge für externe Lehrbeauftragten"
(Wolfgang Meixner)
APA-Stellungnahme
des Büro des Rektors ( Steinberger) |
| 17.3.2004 |
Akademische
Karrieren im "Unternehmen Universität"
Podiumsdiskussion, Donnerstag 25. März 2004, 18.00 Uhr
Ort: ORF RadioKulturCafé, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien |
| 1.3.2004 |
Folk Reinhard:
Auf den Spuren Goyas und des Universitätsgesetzes 2002
(Kommentar zum Buch: Höllinger/Titscher"Die österreichische
Universitätsreform") |
| 16.2.2004 |
Einladung zum
hochschulpoltischen Forum
im Radio-Kultur-Café am 25. März 2004 |
| 28.1.2004 |
Sassik: Bericht aus Basel:
"Baseler Modell" ohne Vorwarnung ... |
| 26.1.2004 |
ULV:
Hearing vor dem Österreich
Konvent vom 26.Jänner 2004 |
| 23.1.2004 |
ULV Uni. Wien:
Entscheidung des VfGH betreffend UG2002 |
| 15.1.2004 |
GÖD:
Dienststand befindliche
Angehörige der Unis |
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