Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Die Homepage
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enthält viele aktuelle Berichte und wichtige Links aus ganz Österreich!
Alte Beiträge und Berichte finden Sie im Archiv im Hauptmenü (links).
Tagesaktuelle Themen werden im Schneeballprinzip per eMail und Newsletter an die Vorsitzenden der ULV-Lokalverbände an unsere Mitglieder versandt,
die diese wiederum lokal an ihre Mitglieder weiterleiten.
Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung beabsichtigt, das Produkt "Österreichischer Hochschulplan" in Verkehr zu bringen, vor dessen Benutzung der ULV eindringlich warnt.
Es ist in sich widersprüchlich, weil es
Unvereinbarkeiten bestehen auch mit existierenden anderen Rahmenbedingungen für den tertiären Bildungsbereich.
Zu guter Letzt ist die einzusetzende Hochschulkonferenz in ihrer jetzt vorgesehenen Zusammensetzung völlig unhaltbar; die einzelnen Universitäten sind insgesamt nur durch ein einziges Senatsmitglied vertreten, alle anderen VertreterInnen sind Funktionäre außeruniversitärer Gremien. Personen, die tatsächlich im universitären Geschehen stehen, gibt es dort nicht! Sie kommen auch im gesamten Hochschulplan nicht vor. Es ist symptomatisch, dass der angeblich mit den Hochschulpartnern entwickelte Entwurf als vertrauliches Dokument von den Hochschulangehörigen ferngehalten worden ist!
Die Hochschulkonferenz selbst ist allerdings angesichts reichlich vorhandener anderer Gremien eigentlich überhaupt entbehrlich!
Das In-Verkehr-Bringen derartiger Produkte wie dem Österreichischen Hochschulplan ist gefährlich und sollte daher unterbleiben!
UniversitätslehrerInnenverband
Präsidium
Pressereferent
Für Rückfragen: Wolfgang Weigel, Pressereferent, (01) 4277 37442, 0676 9429240
Es fällt uns schwer, Ihnen angesichts der vielen zu bewältigenden Lasten zur Übernahme des Amtes eines Wissenschaftsministers zu gratulieren. Wohl aber können wir Ihnen wünschen, dass Ihnen Erfolg beschieden ist!
Augenblicklich steht ja die Abwendung budgetärer - in ihren Auswirkungen für das Universitätssystem dramatischer Einbußen im Vordergrund - mehr als in den letzten Jahren! Auf Grund Ihrer bisher ausgeübten Funktion wissen Sie am besten, welch hohes Maß an Unnachgiebigkeit es seitens der Universitäten und von Ihrer Seite braucht, um in diesem Punkt das Weiterkommen zu ermöglichen! Die Regierung wird die gesellschaftliche Notwendigkeit der finanziellen Absicherung der universitären Forschung und Lehre/Erschließung der Künste in einer immer wieder emphatisch betonten Wissensgesellschaft hoffentlich wahrhaben!
Das finanzielle Problem birgt die Gefahr in sich, wichtige und durchwegs unerledigte Aufgaben und Ziele der Universitätspolitik zu dominieren und zu verdecken. Dringend zu erledigen sind die Themen wie die Abschaffung der „Kasten“ oder Klassen von Universitätslehrenden zu Gunsten eines richtungweisenden und ausgewogenen „Faculty“ - Modells, das im Regierungsprogramm ja auch angesprochen wird!
Die Umsetzung der im Kollektivvertrag ermöglichten Laufbahnbilder für jüngere WissenschaftlerInnen ermöglichen, welche Leistungsbereitschaft, Kontinuität und Planbarkeit in sich vereinigen. Die ministerielle Personalsteuerung über die Leistungsvereinbarungen zusammen mit den ausufernden befristeten Verträgen und den zeitlich begrenzten Finanzierungen über Drittmittel dürfen nicht weiter Standard sein! Forscherpersönlichkeiten, welche innovative Wege verfolgen und auch der Lehre angemessene Aufmerksamkeit widmen, brauchen Freiraum und Zeit! Und die österreichischen Universitäten können mit „Drehtürpersonal“ international nicht mithalten und sind damit auch mittelfristig in ihrem Bestand gefährdet.
Weiters verlangt das primäre und sekundäre Bildungssystem nach der Verbindung von pädagogischer und inhaltlicher Ausbildung, und das an den Universitäten und auf Masterniveau, um den reibungslosen Umstieg von der Sekundarstufe in den tertiären Bereich zu ermöglichen!
Zudem gilt es zu überlegen, ob Zugangsbeschränkungen wirklich das geeignete Mittel zum Zweck sind. Jungen Menschen muss wieder signalisiert werden, dass sie an den Universitäten willkommen sind. Es ist volkswirtschaftlich nicht vertretbar, Studierende, die keine naturwissenschaftlich- technische Studienrichtung wählen oder wegen des derzeit bereits bestehenden Hürden begehrte Fächer nicht studieren können, in Hinkunft wegen einer neuen künstlichen Verknappung überhaupt von den Universitäten fern zu halten.
Alle diese Punkte werden von uns seit langem postuliert und in allen diesen Punkten stehen wir hinter Ihnen.
Presseerklärung des UniversitätslehrerInnenverbandes zum Amtsantritt des neuen Bundesministers für Wissenschaft und Forschung, Dr. Karlheinz Töchterle (19. April 2011)
Die beiden Ministerien bm:ukk und bm:wf initiieren einen Vier-Phasen-Plan zur LehrerInnenbildung neu
Folgende grundlegende Voraussetzungen müssen berücksichtigt werden:
Empfehlung:
Ich plädiere, denn guten Willen aller anzuerkennen und für eine gemeinsame Bildungspolitik in Österreich einzusetzen – für unserer Zukunft, für die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder, und für Österreichs Zukunft: Jede Investition in Bildung rentiert sich hundertfach – auch wenn es der Finanzminister nicht zu wissen scheint.
Vgl. auch:
bm:ukk: PädagogInnenbildung NEU
Universitäre Plattform für LehrerInnenbildung
Changeing Education Paradigms
Die stereotypen Diskussionen um Effizienz und die Forderung nach Exzellenz lenken von den wahren Problemen der Universitäten ab:
Effizienz heißt, mit gegebenen Mitteln ein optimales Ergebnis zu erzielen. Dazu muss aber erst ein ehrliches und konkretes Ziel definiert sein. Dies wurde bei allen bisherigen Reformen verabsäumt!
Und bei der begreiflichen Sehnsucht nach Exzellenz wird von deren ApologetInnen immer wieder ignoriert, dass Universitäten zwei untrennbare Aufgaben erfüllen: Forschung/Erschließung der Künste und Lehre, also Vermittlung von Wissen und Können!
Wenn man aber bei den aktuellen Rahmenbedingungen nur die Forschung forciert, müssen Umfang und Qualität der Lehre leiden und umgekehrt. Beides zugleich lässt sich zum wechselseitigen Vorteil nur dann steigern, wenn die dafür erforderlichen Ressourcen drastisch erhöht werden. Das Problem der fehlenden Mittel kann von den Universitäten allein durch Befolgung des Zurufs des "effizienteren" Wirtschaftens nicht gelöst werden.
Reformen sind nur dann erfolgreich, wenn PolitikerInnen und auch so manche ExponentInnen der Universitäten gegenüber den Fakten endlich nicht mehr die Augen verschließen. Phantasien zu pflegen oder unkritisch Einflüsterungen nachzuhängen löst keine Probleme.
Es geht letztlich um das Schicksal des Landes. Es geht um die Ausschöpfung der Begabungsreserven, um die Erhöhung der AkademikerInnenquote und um die Innovationskraft und damit um den nationalen Wohlstand.
Die Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren sind in diesem Zusammenhang nur einfallslose Symptomkuren, aber noch keine adäquaten Lösungsansätze.
Der ULV stellt daher die Forderungen:
Forschung und Bildung müssen machbar sein – sonst droht Stillstand! Den kann und darf niemand wollen!
Am Dienstag, den 19.10. findet an allen Universitäten Österreichs (soweit wir wissen) ein Aktionstag zur Lage der Universitäten statt. Dies ist das erste Auftreten der Universität seit langen. Unter Universität verstehen wir die Gemeinschaft der Lehrenden und Forschenden, der Studierenden, des Allgemeinen Personals und des Rektorats! Die Politik darf die einzelnen Interessensgruppen an den Universitäten nicht mehr gegeneinander ausspielen. Wir haben ein gemeinsames Ziel und das ist die Bildung!
Der Kollektivvertrag wurde am 5.5.2009 von den Verhandlern GÖD und Dachverband der Universitäten feierlich unterzeichnet!
Siehe auch OTS: KV unterzeichnet
Unser Publikationsorgan enthält regelmäßig Artikel und Stellungnahmen zu aktuellen themen, sowie rechtlich fundierte Darstellungen Aus der Praxis, wie sie an den Universitäten Österreichs vorkomt.
Das Mitteilungsblatt 1/2009 enthält Momentaufnahmen zur aktuellen Entwicklung an der Universität in Österreich. Ältere Ausgaben finden Sie im Menü links, unter dem Punkt Mitteilungsblätter.
Lesen Sie zusätzlich das ULV(net)info des Lokalverbandes der Universität Wien, das neben einigen lokalen Informationen auch immer über aktuelle Entwicklungen berichtet. Redakteur ist, wie beim Mitteilungsblatt, unser Pressesprecher und Rechtsökonom Wolfgang Weigel.
In den Postings des ULV-Vorsitzenden zu Artikeln im "Standard" können Sie aktuelle Meinungen des ULV lesen bzw. zu aktuellen Themen mitdiskutiern.
Das WEBlog zum Universitätsgesetz 2002, iniziiert und redigiert von Dr. Karl Heimberger, MUW, enthält Notizen rund um das Unioversitätsgesetz 2002 und soll/kann als Diskussionsplattform genutzt werden.
UNILEX - Informationen zu universitätsrechtlicher Theorie und Praxis.
Herausgeber ist der Zentralausschuss der UniversitätslehrerInnen.
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